{"id":237,"date":"2022-10-19T17:55:55","date_gmt":"2022-10-19T17:55:55","guid":{"rendered":"https:\/\/voigtnet.de\/?p=237"},"modified":"2022-10-19T17:55:55","modified_gmt":"2022-10-19T17:55:55","slug":"der-dreiunddreissigste-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/voigtnet.de\/?p=237","title":{"rendered":"Der dreiunddrei\u00dfigste Tag"},"content":{"rendered":"\n<p>Zu Beginn m\u00f6chte ich kurz das interessante Gef\u00fchl erw\u00e4hnen, weil wir jetzt schon in Paris sind und der Tag echt nicht weit zur\u00fcck liegt und sich aber echt weit weg anf\u00fchlt. Es ist jedenfalls sch\u00f6n aus einem Pariser Caf\u00e9 in die belebte verregnete Stra\u00dfe schauend an die sonnigen, sch\u00f6nen Tage Bordeaux&#8216; zu denken. Der richtige zweite derselben hat jedenfalls wieder mit Cornflakes gestartet und einem Kaffee von Katy (die Katelin hei\u00dft), der einfach richtig gut war. Die haben so eine Kaffeemaschine, mit so einem Wasserdampfmilchaufsch\u00e4umer und einen eigenen Blender f\u00fcr Kaffeebohnen. Die Baristahafermilch hat den Kaffee jedenfalls hervorragend abgerundet, sodass derselbe mild, leicht s\u00fc\u00dflich und lecker kaffeeig geschmeckt hat. Vorz\u00fcglich einfach. Geschmacklich nicht ann\u00e4hernd so vorz\u00fcglich, vom Aussehen her aber in der gleichen Preisklasse war dann Saint Seurin, eine Basilika mit sehr hohen Schiffen und einem sch\u00f6nen Lichtgaden, der nach den Bomben der Deutschen im WWII neu gemacht wurde und das wirklich gut. Auch die Krypta, die irgendwie in der Mitte der Kirche und nicht unter der Heiligkeit war, war sehr spannend, weil die glaube ich noch deutlich \u00e4lter ist, mit richtig alten Sakrophagen. Noch \u00e4lter als die Dinger waren dann die Ruinen vom Palais Gallien, die im 3. Jhd. schon verlassen wurden. Das war fr\u00fcher, vor so 2000 Jahren mal eine richtige Arena, die auch echt gro\u00df war, davon sind aber nur noch ein paar B\u00f6gen \u00fcbrig, war trotzdem spannend. Auch dass die dann irgendwie um 1600 weiter abgebaut wurden und die Umgebung bebaut wurde und die erst viel sp\u00e4ter als kulturell wichtig befunden wurden. Anyway, nach dem Besuch der Ruinen wurde die Reise fortgesetzt mit dem Jardin Public, der (\u00fcberraschenderweise) ein \u00f6ffentlicher Park ist, um den viele Wohnh\u00e4user mit sehr sch\u00f6n anzusehenden Fassaden stehen, in dem wir eine Zeit lang geh\u00e4kelt und geschrieben haben, bis wir uns auf den R\u00fcckweg gemacht haben. Der hat sich durch ein Baguette- und Bananenverzehr vor einem echt guten Stra\u00dfengtarristen noch verz\u00f6gert. Dann Zuhause wurde sich eine Kartoffel-Bohnen-Pfanne gezaubert, die \u00fcberaus wohlschmeckend war. Also wirklich \u00dcBERAUS. Nach einer Vardauungspause wurde wieder \u00fcber die Ponte gestepped, die \u00fcbrigens 17 B\u00f6gen hat, f\u00fcr jeden Buchstaben von Napoleons Namen einen. Was Pierre dann in dem Namen macht wei\u00df ich auch nicht, Mensch Pierre!! (Nachtrag, Pierre hat damit nichts zu tun, das hei\u00dft einfach nur Stein, weil das da so ein innovatives Baumaterial war lol). Wir wollten des Abends noch zu Darwin, einem Projekt von so einer Gruppe, die alte Lagerh\u00e4user restauriert und restaurant haben. Da gibt es jetzt Caf\u00e9s, eine Fahrradwerkstatt, ein Restaurant und viel Platz zum chillen und f\u00fcr Veranstaltungen. Das ist jedenfalls alles echt richtig malerisch gestaltet mit Couches und einem gro\u00dfen Holztictactoe und Vier gewinnt. Das haben wir auch beides ausprobiert und festgestellt, dass TicTacToe sehr schnell langweilig wird und vier gewinnt nicht. Als wir genug getictactoed hatten sind wir mit den geliehenen Stadtfahrr\u00e4dern nach einem kurzen Uferbesuch der Garonne wieder in die Innenstadt gefahren, weil wir zum Abend in der Stadt was essen wollten. Es ist letztendlich auf sehr leckere Falafelsandwiches hinausgelaufen, die keine Sandwiches sondern D\u00fcr\u00fcms waren. Die wurden dann vor unserer Wohnung auf dem Place Fernand Lafargue gegessen, w\u00e4hren wir das Treiben und den in der Mitte von dem auf dem Boden schlafenden Mann beobachtet haben, der irgendwann von einer nach Geld fragenden Frau um eine Pommes bestohlen wurde. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/voigtnet.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_9091-1-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-238\" srcset=\"https:\/\/voigtnet.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_9091-1-768x1024.jpg 768w, https:\/\/voigtnet.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_9091-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/voigtnet.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_9091-1-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/voigtnet.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_9091-1-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/voigtnet.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/IMG_9091-1-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Beginn m\u00f6chte ich kurz das interessante Gef\u00fchl erw\u00e4hnen, weil wir jetzt schon in Paris sind und der Tag echt nicht weit zur\u00fcck liegt und sich aber echt weit weg anf\u00fchlt. 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