
04.03.2024
Wecker um 5:30 Uhr oder so hat gar nicht geschmeckt, 2 kg Börek von dem türkischen Bäcker aber sehr wohl. Von denen haben wir uns auch wortwörtlich den gesamten Tag ernährt. Die Bahn zum Flughafen hatte dann auch Verspätung, so dass wir froh waren 20 Minuten mehr eingeplant zu haben. Am Flughafen hat Lea dann in der sicherheitskontrolle festgestellt dass 7 Taschen mit Kosmetik zu viel sind und sie musste noch ein paar zu mir legen haha. Der Börek und die Äpfel haben die Security zwar suspicious gemacht, aber es hat alles geklappt. Wir waren natürlich zu früh im Flughafen und haben noch Zeit einen Kaffee zu trinken. Dann wurde schon gebordet und wir konnten auf unseren kostenlos nebeneinander reservierten Sitzplätzen Platz nehmen. Der Flug war lief ohne große Probleme, am Start und bei der Landung, die etwas ruckelig waren, hat sich Lea aber gut an mir festgehalten. Mit ohne große Probleme meine ich, dass mir schwindelig und eiskalt schwitzig war und mein Kreislauf gar keine Lust hatte, weil ich überhaupt nichts Süßes gegessen habe. Deshalb musste ich dann zu den Flugbegleitern nach vorne, mich da hinsetzen und habe sogar Schokolade und Wasser bekommen, bis ich nicht mehr komplett weiß war. Das wieder besser werden war sehr schön, dann war der Rest des Fluges auch keine Tortur mehr. In Lissabon war das Wetter dann wie in Deutschland, also echt gut. Da sind wir direkt mit der Tram in einen „Studistadteil“ gefahren, in dem nichts los war. Deshalb sind wir dann weiter in den Westen von Barrio Alto gefahren und haben da bald ein süßes Kaffee an der Ecke gefunden, indem es halbso viele Angestellte gab wie Kunden. So haben wir da Wasser nach geschenkt bekommen, wenn wir 1 cm getrunken haben haha. War schon cool, auch die Bedienung. Und die Ministraße war sehr befahren und es war viel los. Dann wollten wir nach Barrio Alto und haben festgestellt, dass die Straße dahin süßer ist und mehr Secondhand Shops und Cafés hat, als das Viertel selber. Aber die ganzen bunten Fliesenfaçaden gibt es überall, so zuckersüß. Weil uns das nicht so abgeholt hat sind wir weiter über schöne Plätze und Straßen und durch eine Kirche in Richtung Innenstadt gegangen und dann bald in unserem Hostel im vierten Stock gelandet. Das ist einfach so unfassbar süß, wir haben eine sehr persönliche Einleitung bekommen zusammen mit 2 Kanadierinnen. Da wollten die uns zwar ein paar teure Trips andrehen, aber wir konnten das Meiste lassen. Für den pub crawl haben wir uns trotzdem angemeldet. Nachdem wir weiter durch die Stadt gegangen sind und in der zweiten Hälfte des Tages dann in Alfama waren und dort das Café da Garagem getestet haben (sehr süß und schöner Ausblick) sind wir aber Abends zum Treffen im Hostel im sechsten Stock dazu gestoßen. Davor waren wir aber noch auf einem coolen Aussichtspunkt und haben Lissabon von oben bei Nacht sehen können, was einfach so ein schöner Ausblick war. Im Hostel haben wir mit ein paar Leuten inklusive unserer Zimmer Mitbewohnerin Laura aus Krakau und den Kanadierinnen in größerer Runde größer oder kleiner gespielt. Das war sehr lustig, das hat sich aber bald in einzelne Konversationen verlaufen, bis alle motiviert wurden in die Bar mitzzkommen. Das waren erstaunlich viele und dann wurde sich noch mit den Leuten aus dem We fucking hate Tourists hostel zusammengeschlossen. Das war eine sehr lustige große Runde und wir haben mit vielen Leuten aus verschiedenen Ländern gequatscht. Nach der zweiten Bar um 0:30 Uhr sind Lea, Laura und ich dann aber nach Hause gegangen. Sehr zu meiner Freude. Da habe ich mich noch sehr schön mit Laura unterhalten.