
Das Foto ist von Bert .
09.03.2026
Ich schlafe unter anderem wegen des schnarchenden Italieners nicht sehr gut, stehe aber mit dem Rest um 7:30 Uhr auf. Es gibt Frühstück und ich kann endlich die doofe Hafermilch aus meinem Rucksack nehmen und Haferflocken essen. In der Jugendherberge gibt es sugar Buffet Frühstück. Und Kaffee. Da sitzen Lea und ich mit Bert zusammen und essen lecker. Wir sind zwar ganz am Anfang gekommen, waren aber die letzten, die den Essaal und die Herberge verlassen haben. Wir haben trotzdem bald Leute auf dem Trail überholt, obwohl immer wieder für Klippen-, Meer- und Standfotos angehalten wurde. Zuerst Alex aus Deutschland, mit dem wir laufen und quatschen, bis wir durch den einen wait durch sind und Bert treffen, dem wir uns alle anschließen. Die Gruppe ist toll und wir unterhalten uns gut. Wir kommen auch gut voran und haben ähnliche Faszination für die Natur. Und 2 Leute, die Digitalfotografie machen. Die Kameras müssen allerdings bald eingepackt werden. Auf dem Weg nach Cavaleiro fängt es nämlich an zu nieseln. Wir außer mir packen ihre Regensachen aus und ich leite die Gruppe ins Unterholz auf dem offiziellen Weg, der nicht ganz Up to date zu sein scheint. Nach viel Gestrüpp öffnet sich der Weg wieder und wir sind wieder an der Küste. Nicht allzu bald geht es aber plötzlich sehr steil den schieferigen Berg hinunter. Der Weg führ nämlich in sehr kleinen Serpentinen runter zur Mündung des Flusses ins Meer, wo auch der einzige Ort ist, diesen zu überqueren. Also steigen wir 40 Meter hinab, gehen noch kurz auf die Erhöhung vor dem Meer und genießen den horizontal-nassen Blick auf die Wellenberge und gehen auf rutschigen Steinen über das Flüsschen über die Klippen wieder hoch. Das ist wirklich ein Abenteuer und gerade als Gruppe sehr unterhaltsam. Es geht in stärker werdenden Regen weiter und Ich sauge noch langsam vollständig voll mit Wasser. Insbesondere meine Füße mögen das nicht. Aber wir gehen weiter durch das nicht weniger werdende Nass. Nach so 1 Stunde wird es weniger und nach 1,5 hört es auf, da ist nur noch starker Wind und dann auch der nicht mehr. Wir trocknen zwar nicht, das Wasser an uns wird aber wenigstens warm. Die Klippen und die Flechte auf den Büschen und das Meer sehen in den Regenschwaden und dem Dunst noch mystischer aus, was eine Art ist, die wir so hier noch nicht gesehen haben. Das bietet ein bisschen Ablenkung vom körperlichen Unwohlsein haha. Bei einer Cookiepause verabschiedet sich Alex wieder und danach geht es heiter zu dritt weiter. Wir kommen sehr nah an zwei Storchennestern vorbei, die unfassbar groß sind. Da hat es auch unfassbar steil, aber cool. An Ende geht es wieder steil einen Berg zu einer Fischersiedlung hinab, teilweise sogar auf Stufen. Dann geht leider die Straße los, die immerhin den Rest des Weges zum zauberhaften Hostel Nature beschleunigt. Da sollen wir uns wie Zuhause fühlen, können waschen und die Schuhe von innen trocknen. Fabelhaft. Das Hostel ist auch sehr schnuckelig und toll eingerichtet und hat so viel praktischen Kram. Nach einer Dusche und 2 Doppelscheiben mit Light Frischkäse im Sandwich-Grill geht es für uns erst zum Café mit super Aussicht, wo schon Lisa ungeplant sitzt. Mit Bert sind wir dann 4, der auch in unserem Hostel ist. Da sitzen wir mit Meeresblick und haben lustige Unterhaltungen, viel auch über Sprache, nachdem wir auf dem Weg schon was über Sloweniens Geschichte gelernt haben. Das ist sehr lustig und pünktlich zum zu wolkigen, aber sehr lilanen Sonnenuntergang gehen wir raus und verabschieden uns von Lisa, die nach Sagres muss. Danach wir schnell eingekauft, es gab sogar Soja chunks. So kochen wir mit Bert und machen uns ein feines Nudeln mit Tomatensoße Abendessen. Wir reden noch mit Anna und Bert länger am Tisch und haben viel Spaß an den Themen und wieder der Sprache. Bald geht es ans aufräumen und alle machen sich langsam bettfertig, ich schreibe noch Tagebuch. Na dann, na stravje.

















