Portugal Tag 11

14.03.2026
Und um 8 Uhr wieder raus. Schade. Der Wecker lief auch zu lange und ich habe zu tief geträumt. Frisch geduscht gab es dann verwässerte Haferflocken mit ein bisschen Apfel. Lecker schmecker. Dann musste sich auch um ein kleines Problemchen gekümmert werden: wie transportiert Lea alle Kleidung, ohne die Maße zu überschreiten? Nun, 4 Jacken tragend und mit prallem Rucksack beantwortet sich die Frage von selbst. Hoffentlich. Das hat seine Zeit in Anspruch genommen und so sind wir um 10 Uhr zu dem Gatter Café (Gather) gegangen, um den ersten Chino zu zünden. Der war lecker und es gab viel Kunst im Café und coole Outfits der Bedienungen, die man sich anschauen konnte. Am ersten Tag haben wir allerdings noch ein anderes Café mit coolen silbernen Stühlen gesehen, also mussten wir die letzten 1,5 Stunden noch wo anderes verbringen. Sehr nass werdend ging es also zu besagtem Café, was weniger Kunst, aber mehr Platz und Kuchenauswahl bietet. Da wird dann ein Matcha Latte und Chai bestellt und Bananenbrot für 2€, super günstig einfach. Gegen den aufkommenden Hunger auch durchaus effektiv. Bert kommt in seinem zwergmachenden Regencape auch noch auf einen Filterkaffee dazu und Anja sogar auch noch, um mit uns zur Metrostation zu gehen. Einkaufen tun wir nicht mehr, um ein bisschen mehr Zeit mit den beiden zu haben. An der Metrostation machen wir endlich noch ein Foto mit der Analogkamera, die ich die letzten Tage immer vergessen habe. Dann stehen wir auch schon am Bahnsteig und müssen uns dieses Mal wirklich zum letzten Mal verabschieden. Es macht diesmal auch nicht mehr Spaß als letztes Mal, aber Bert sieht wenigstens so aus, aus ob er das auch schade findet. Also drehen wir uns noch ein Mal um uns schon ist der Zug abgefahren. Wir steigen in Trindade um, um in den zum Flughafen zu kommen. Da haben wir ein bisschen Schiss, dass unsere Gepäckstücke zu groß sind, das Einsteigen verläuft aber genau so entspannt, wie die Security Checks. Wir essen noch schnell was, schreiten zum Gate und auf geht’s. Wieder keine großen Turbulenzen, aber schöne bunte Wolken und ein Sonnenuntergang aus dem Flugzeug. Nach der Landung in Köln wird sich bald in den Zug gesetzt und die deutsche Bahn fühlt sich viel zu alltäglich an. Wir überlegen, wie wir diesem wunderbaren Urlaub den Platz in unserem Kof geben können, den er verdient. Beim Gähnen (natürlich) fießt eine damit nicht zusammenhängende Träne.

Portugal Tag 10

13.03.2026
Gut erholt und nicht von den ganzen Schulkindern gestört wachen wir um 8 Uhr auf und es gibt Oatmeal with oat milk (wie immer, findet Bert). In unserem Hostel common Room macht es auch Spaß die zu essen. Heute steht ein bisschen Herumlaufen und Kaffee trinken auf dem Plan, vielleicht ja auch noch mal mit Bert und Anja. Los geht es zu der Brücke von dem Kumpel von Gustave, auf der man einen super Blick über den Douro hat und die Stadt. Es ist zwar ein bisschen bewölkt, aber dafür auch windig. Dann ging es durch kleine, steile Gässchen mit wechselnden Touristenanteilen zu dem Aussichtspunkt, den Paula und ich mal entdeckt haben. Der war dann ein wenig underwhelming, dafür war der Nächste, den wir von da aus gesehen haben schön. Gestern haben wir schon viele Cafés beim herumlaufen entdeckt und sind dann in Anschluss zu Einem gegangen, um uns da mit Bert zu treffen. Das war zwar sehr von Ausländern (nicht-Portugiesen) belegt, aber der Cappu war trotzdem ein Schmackofatz. Da kam Bert bald dazu und wir haben uns wie immer köstlichst unterhalten über unsere Sprachen, Länder und so. Anja kam dann sogar auch noch dazu und wir haben über unser anstehendes Essen beraten, beschlossen alle Ramen zu machen und wurden dann zu Anja und Bert zum Essen eingeladen. Beim Einkaufen hatten zwar alle ein Tief, nach dem Essen der Tofu-Por-Reis Kombi änderte sich das aber schnell und wir hatten super witzige Konversationen. Wir sind da dann auch spontan noch ziemlich lange geblieben und haben dann festgestellt, dass wir die Happy Hour in unserem Hostel verpassen werden, wenn wir nicht bald los gehen. Also haben wir in der Küche noch Kuchen mit Guavenfrosting aus Maisstärke gegessen, den Anjas Mitbewohnerin gebacken hat, der war wirklich lecker. Da haben wir dann noch mit den Mitbewohnis gequatscht, bis wir dann wirklich los sind. Im Hostel wurde sich nach dem Frischmachen und Ankommen des Bert eine Runde kleine Super Bocks gegönnt und dann noch eine. Anja wollte eigentlich mit Freundinnen zu einer Jazz Bar, ihre Freundinnen meinten aber es sei so lala. Also ist sie auch noch mit Bananenmuffins im Gepäck aufgeschlagen, bis wir im irgendwann plötzlich einsetzenden Regen zu einer Studibar gelaufen sind, die voll war. Also zu Bar Nummer 2. Da hat eine Gruppe Typen aus so einer Verbindung oder so Fado gespielt mit so mittelalterlichen Gitarren, das war schon cool auch. Wir waren leider alle sehr müde und ein bisschen hungrig, sodass wir nicht viel geredet haben, es wollte aber auch niemand nach Hause. Also saßen wir bis Mitternacht zusammen und sind dann wieder zu Trindade gegangen, um uns wieder da zu verabschieden. Ahh nein man, wahrscheinlich sehen wir die dann erstmal einige Jahre nicht wieder. So Schade, es macht echt Spaß mit denen. Sehr müde geht es dann für mich um 2 Uhr ins Bett.

Portugal Tag 9

12.03.2026
Final aufgewacht wurde in Porto, wo wir die letzten drei portugiesischen Tage verbringen werden. Darauf freue ich mich schon sehr. Da wir um 6 Uhr angekommen sind, hat noch nicht viel geöffnet und wir fahren zu einer Confeitaria, die ich mir eh schon gespeichert habe. Die war dann warm, trocken und gemütlich und das Rühreibrot und der Kaffee waren auch lecker. Da wurden schon mal Fotos ausgetauscht und über uns geredet und den Urlaub. Das war super. Und wir konnten auf Toilette gehen, spitze. Die Zeit ging dann doch schnell rum und wir haben ein bisschen vergessen, wie ranzig und müde wir uns fühlen. Also wurde sich motiviert zu ein paar Secondhand Shops auf gemacht, die Lea rausgesucht hat. Einer war so ein Möbelladen, der sehr groß war und nicht sehr gut beleuchtet, wodurch viele sehr coole alte Möbel und auch ein paar creepy Krankenhausbetten aus den 50ern gefunden wurden. Das hat uns viel Spaß gemacht, auch wenn wir bei der einen Kleiderstange leider nichts gefunden haben. Der Zweite war ein bisschen ramschig, hatte aber eine Menge vielversprechend aussehende Sachen und so hat Lea „nur“ zwei Jacken und zwei Hosen und ich ein paar Loafer und ein paar parachute Pants gefunden. Das Stöbern war auch an sich schon ein Erlebnis. Dann haben wir an einer Kreuzung schnell noch pappiges Brot mit Pesto gegessen und weiter ging es. Unser allgegenwärtiges Pesto war auch bei den anderen Mitwandernden bekannt. Bei dem ganzen Herumlaufen haben wir schon sehr zahlreich hippe Menschen entdecken können, unter anderem eine Oma um die 80 im grau abgestimmten Wolloutfit mit schwarzen Airforce. Haha. Bald hatten wir dann genug und sind noch eine Kirche und eine U-Bahn Station mit schönen blauen Fliesen angucken gegangen, um dann zum Start der Rezeptionsöffnungszeiten im Travel and Live Hostel aufzuschlagen. Die waren nicht erreichbar und so sind wir einfach in die unbeschriftete aber offene Tür in der Innenstadt gegangen. Mit ein bisschen Warten und Klingeln ließ sich zur Rezeption durchkämpfen, wo wir einchecken konnten. Im Zimmer haben wir direkt an mehreren Stellen ordentlich Schimmel an der Decke entdeckt, es roch auch sehr nach Duftstäbchen. Das war ekelig. Der Schimmel war auch richtig fluffig. Also mussten wir überlegen, was wir machen wollen und haben uns für neu buchen entschieden. Dafür habe ich mich überwunden die Rezeption nach einem Refund zu fragen, was die mit viel zu wenig Zucken gemacht haben. Danach habe ich schnell die Frühlingsrollen aus dem Supermarkt gegessen, um nicht noch schlechtere Laune zu bekommen. Also haben wir das Geld wieder und gehen jetzt ins Nice Way Hostel. Das hat uns zwar einige Zeit gekostet, es hat aber alles geklappt. Das neue ist sehr schön und die Zimmer ordentlich und groß und die nervigen Engländer waren auch nicht da. Das war alles sehr schön. Und es war sauber. Also haben wir wieder schnell Nudeln mit Bohnen gekocht und waren danach beim Humana, damit Lea sich Schuhe kaufen kann, die nicht oben bei jedem Schritt super dolle weh tun. Das hat geklappt. Dafür ist sie dann, immerhin ohne Flipflops, zu spät zu unserem Treffen mit Bert und Anja gekommen, seiner Schwester. Zusammen wollen wir uns den Sonnenuntergang anschauen. Super entspannt die beiden und sie ist auch voll offen :). Wir gehen 20 min durch die Stadt und ein paar schöne Konvos später sind wir am Jardins do Palácio de Cristal angekommen, wo man von 5 verschiedenen Punkten aus den Sonnenuntergang über dem Meer und dem Fluss sehen kann. Die haben wir da ausgecheckt und uns den Sonnenuntergang halt angeschaut. Und die Pfauen auch. Im Anschluss sind wir noch zum Fluss runter geschlendert und haben einen kleinen Spaziergang gemacht, um uns bei Trindade Tschüss zu sagen. Das war schon sehr schade, auch wenn wir uns morgen vielleicht wieder sehen. Ich mag die beiden echt gerne und wir hatten wirklich eine schöne und lustige Zeit. Nach einem fixen Einkauf geht es auch schon ins Bettchen.

Portugal Tag 8

11.03.2026
Ich bin sehr gut ausgeruht von meinem Wecker erst um 8 Uhr aufgewacht, Alex Lukas und Lea waren da zumindest noch im Bett. Danach gab es bald wieder Haferflocken mit Orange und Apfel und Nüssen und wir haben beim Frühstück sehr locker mit Lea und Martha gequatscht (deren Namen wir erst deutlich später rausfanden). Das war sehr entspannt, bis Alex von seinem letzten Trail erzählen musste. Na, ich war wenigstens schon fast fertig. Lea und ich haben dann wieder viel länger gebraucht als alle anderen und so sind wir nach dem Pastel de Nata Kaufen (sehr zur Unzufriedenheit der Mitarbeiterin auf portugiesisch) erst um 10:30 Uhr oder so losgekommen. Aber wir sind. Die andere Seite des Flusses ließ sich deutlich besser herunter laufen und wir waren schnell am Meer, wo Lukas, Gabriel und Helen (eine ~70 Jährige Kanadierin) schon am wandern waren. Den Dreien haben wir uns ziemlich lange angeschlossen. Mit denen wurde dann durch eine Schlucht, die sehr schmale, steile, schotterige Serpentinen als Weg hatte, an die Klippe und bis zur Aussichtsplattform, bevor es final ins Inland ging, gewandert. Das war ein wahres Erlebnis und Lea und ich fanden es sehr cool, dass Helen da die 60 Meter oder so einfach mit runter und wieder hochgeklettert ist. Die hat mit Lukas und Gabriel auch so eine lustige Dynamik. Auf dem Weg haben wir wieder zahlreiche beeindruckende Klippen gesehen und die verschiedenen Gesteinsschichten bewundert, alles bei sehr sonnigem, aber nicht zu heißen Wetter. Es wurde noch ein letztes Mal sehr intensiv die Meeresluft eingeatmet und wir mussten feststellen, dass die von Bert vorgeschlagene Badestelle sich in Odeseixe befindet und es jetzt keine gute Badestelle mehr gibt. Und wir waren dann ja auch schon am Ende der Küstenstrecke. Also haben wir nach Überlegungen weiter die Beine in die Hand genommen und haben bald zu den deutschen 3 aufgeschlossen, die nur noch 2 waren. Lisa und Jana nämlich. Lea wollte die eigentlich überholen und wieder zu unserer Gruppe aufschließen, ich war aber in Redelaune. So wurde sich vorgestellt und über die Wanderung geredet, was sehr unterhaltsam war. Dann wurde es ruhiger, 10/11 Kilometer waren geschafft und bald sollte so eine Patisserie auf Portugiesisch kommen. Jetzt auch nur noch Straße. Also laufen alle bei bestem Wetter a.k.a. brühender Sonne aber wenigstens ein bisschen Wind ruhig weiter. Lea und ich ziehen am Ende ein bisschen davon und kommen so vor der 15 Leute Schlange an. Wir Wanderer:innen fluten regelrecht den Laden und der Mann aus dem Restaurant von gestern erkennt uns. Es gibt für alle andere Sachen, die hatten sogar Pizza und Sandwiches. Für Lea und mich aber nur Pastéis de Nata und Kuchen und Kaffee. Danach wurde Brot mit Pesto gegessen. Wir sind alle sehr fertig und die Füße anderer sind wohl sehr wund und so und es werden sogar Schmerztabletten genommen. Irgendwann raffen sich alle auf und es geht auf die letzten 8 km. Da habe ich mit Lukas über mein Studium und mit Gabriel über invasive Pflanzen geredet. Ach ja, so cool. Mit Gabriel habe ich bald Abstand aufgebaut und wir haben über alles mögliche geredet. Auch über den Kristallmarathon in einem Bergwerk nächstes Jahr, vielleicht mache ich den ja. Wir haben dann Lea und Martha wieder getroffen, wie im Café schon. Mit denen haben wir in der Dorfeinfahrt noch über Hunde, Katzen und Ratten geredet und was man lieber mag. Und die süßen Schafe links angeschaut. Da waren dann auch Lisa und Jana wieder da. So hat sich langsam eine größere Gruppe gebildet, die sofort festgestellt hat, dass sie sich heute auflöst. Also wurde sich nach einiger Zeit in ein Café in der Sonne gesetzt und über das Laufen geredet. Das war schon sehr schön, es wurde sich dann aber entschieden weiter in das Hummus Restaurant zu gehen. Da sind dann noch mehr dazu gekommen und wir waren dann Lukas, Christoph, Lea, Martha, Anna, Anne, Gabriel, Christoph und noch eine. Das war einfach so eine tolle und wholesome Runde und es hat richtig Spaß gemacht. Und der Hummus und die Falafel waren wahrscheinlich die besten, die ich je hatte. Das war so ein toller Abschluss, ich hoffe das Analoggruppenfoto ist was geworden. Irgendwann mussten Anne, Lea und ich dann los in den Bus nach Lagos. Der war dann zu spät, es hat aber alles geklappt. In Lagos saßen wir noch 1 h und dann kam auch schon der 9 h Flixbus. Nach 3 mal Umsetzen war ich dann neben Lea und es wurde die Nacht über intervallgeschlafen. Toll.

Portugal Tag 7

10.03.2026
Ich muss leider auf Klo, also geht es um 7:20 Uhr aus dem Bett und ich hänge schon mal meine Sachen ab. Meine Socken sind leider noch nass. Dann gibt es wieder Haferflocken mit Obst zum Frühstück und wir setzen uns zusammen an den Esstisch, Anna isst bei uns mit. Dann machen sich alle deutlich schneller fertig als ich und als alle raus sind, ist mein Rucksack fast gepackt. Beim Frühstück hat der Hostelbesitzer wieder gut was erzählt. Dann holt Lea uns und noch 2 Pastéis de Nata und wir chillen mit Bert, bis er seinen Sandwich gegessen hat. Dann geht es los und wir treffen direkt Alex und wandern zu 4. die Klippe hoch. Wir bleiben auch dazu den ganzen Tag zusammen, was schön war. Heute waren wieder ein paar Waldpassagen dabei, in denen es nicht so windig war, wie sonst. Es war nämlich nicht mehr regnerisch, aber leicht bewölkt mit Sonne zwischendrin und viel Wind, zum Glück vom Meer kommend. Heute sind nicht so heftige Kletterpartien dabei, es geht aber doch viel hoch und runter. Das ist aber ertragbar, weil wir ab so 6 km so viel Pause machen, dass wir fast gar nicht zum Laufen kommen. Erst eine Pastel de Nata Pause, dann Mittagspause, dann Kaffeepause und zwischendurch immer wieder Fotopausen, beide machen ja Fotografie. So ist es eigentlich ganz entspannt, nach noch einmal einer Stunde auf der Straße ins Inland nach Odeseixe laufen bin ich aber sehr fertig. Die Kaffeepause war unglaublich, wir haben in einem fast leeren Café in einem kleinen Dorf mitten an der Klippe Cappuccino für wenig Geld getrunken und dabei die Aussicht mehr als genossen. Wieder die Klippen sehen und die verschiedenen Schichten Stein und wie die übereinanderliegen und wie die gefaltet sind, wow. Außerdem habe ich heute noch mal sehr bewusst die vielen Blumen bewundert und gerochen und auch die anderen Pflanzen, insbesondere wenn die cool im Stein gewachsen sind. Das habe ich auch alles fotografiert. Bert hat sich da eher auf die Störche fokussiert, da sind wir einige Male an Storchennestern, die direkt auf der Spitze von gefühlt 40 m hohen pyramidenartigen Felsbrocken lagen, vorbeigekommen. Das war sehr beeindruckend und er hat sogar ein paar fliegende Störche einfangen können. Mit Bert kann man sich sehr gut lustig unterhalten, was wir auch viel gemacht haben. Sonst sind wir noch an einem Rinnsal vorbeigekommen, dass das Potential zum Mini-Wasserfall hatte. Der Wind hat das aber alles hochgepustet und so wurden Wasserwolken draus, das sah von weitem einfach aus wie Rauch. Gegen Ende haben ich dann versucht wieder ein perlmuttfarbenes Schneckenhaus mit der rot-weißen Streifung zu finden, da war aber nur 1 was ok war. Trotzdem cool. Und ich habe noch einen 97% kugelförmigen Kiefernzapfen gefunden, der mich auch sehr glücklich gemacht hat. Auf der Geraden letzten Strecke waren wir wieder zu 4. und die Sonne kam noch mal raus. So war der langweilige Weg wenigstens sonnig. Das Hostel ist wieder sehr süß mit hübscher Küche und Wohnzimmer, da waren wir aber wenig drin, weil es direkt nach dem Ankommen mit einem Kokosnusswasser für mich mit den anderen hoch zur alten Mühle ging, um den Sonnenuntergang zu sehen. Anna haben wir dann aus dem Hostel noch mitgenommen. Der war auch bis relativ spät gut sichtbar, dann kam aber der Berg. Uns wurde dann so kalt, dass wir einkaufen gegangen sind. Lea und ich haben uns auch noch mit Bert und Alex zum Abendessen im Ao Largo verabredet, wo Burger gegessen wurden, die abgesehen von einem etwas weichen Patty sehr lecker waren. Wir haben uns schön über Wandern und Croatian Beaches unterhalten, was wegen Berts Akzent sehr lustig war. Wieder am Hostel mussten wir dann tschüss sagen, auch wenn wir Bert vielleicht in Porto noch mal treffen. Ah schade (das tschüss sagen). Im Zimmer habe ich noch ein wenig mit Lukas geredet, den wir auch schon auf der Wanderung getroffen haben, was nice war.

Portugal Tag 6

Das Foto ist von Bert .

09.03.2026
Ich schlafe unter anderem wegen des schnarchenden Italieners nicht sehr gut, stehe aber mit dem Rest um 7:30 Uhr auf. Es gibt Frühstück und ich kann endlich die doofe Hafermilch aus meinem Rucksack nehmen und Haferflocken essen. In der Jugendherberge gibt es sugar Buffet Frühstück. Und Kaffee. Da sitzen Lea und ich mit Bert zusammen und essen lecker. Wir sind zwar ganz am Anfang gekommen, waren aber die letzten, die den Essaal und die Herberge verlassen haben. Wir haben trotzdem bald Leute auf dem Trail überholt, obwohl immer wieder für Klippen-, Meer- und Standfotos angehalten wurde. Zuerst Alex aus Deutschland, mit dem wir laufen und quatschen, bis wir durch den einen wait durch sind und Bert treffen, dem wir uns alle anschließen. Die Gruppe ist toll und wir unterhalten uns gut. Wir kommen auch gut voran und haben ähnliche Faszination für die Natur. Und 2 Leute, die Digitalfotografie machen. Die Kameras müssen allerdings bald eingepackt werden. Auf dem Weg nach Cavaleiro fängt es nämlich an zu nieseln. Wir außer mir packen ihre Regensachen aus und ich leite die Gruppe ins Unterholz auf dem offiziellen Weg, der nicht ganz Up to date zu sein scheint. Nach viel Gestrüpp öffnet sich der Weg wieder und wir sind wieder an der Küste. Nicht allzu bald geht es aber plötzlich sehr steil den schieferigen Berg hinunter. Der Weg führ nämlich in sehr kleinen Serpentinen runter zur Mündung des Flusses ins Meer, wo auch der einzige Ort ist, diesen zu überqueren. Also steigen wir 40 Meter hinab, gehen noch kurz auf die Erhöhung vor dem Meer und genießen den horizontal-nassen Blick auf die Wellenberge und gehen auf rutschigen Steinen über das Flüsschen über die Klippen wieder hoch. Das ist wirklich ein Abenteuer und gerade als Gruppe sehr unterhaltsam. Es geht in stärker werdenden Regen weiter und Ich sauge noch langsam vollständig voll mit Wasser. Insbesondere meine Füße mögen das nicht. Aber wir gehen weiter durch das nicht weniger werdende Nass. Nach so 1 Stunde wird es weniger und nach 1,5 hört es auf, da ist nur noch starker Wind und dann auch der nicht mehr. Wir trocknen zwar nicht, das Wasser an uns wird aber wenigstens warm. Die Klippen und die Flechte auf den Büschen und das Meer sehen in den Regenschwaden und dem Dunst noch mystischer aus, was eine Art ist, die wir so hier noch nicht gesehen haben. Das bietet ein bisschen Ablenkung vom körperlichen Unwohlsein haha. Bei einer Cookiepause verabschiedet sich Alex wieder und danach geht es heiter zu dritt weiter. Wir kommen sehr nah an zwei Storchennestern vorbei, die unfassbar groß sind. Da hat es auch unfassbar steil, aber cool. An Ende geht es wieder steil einen Berg zu einer Fischersiedlung hinab, teilweise sogar auf Stufen. Dann geht leider die Straße los, die immerhin den Rest des Weges zum zauberhaften Hostel Nature beschleunigt. Da sollen wir uns wie Zuhause fühlen, können waschen und die Schuhe von innen trocknen. Fabelhaft. Das Hostel ist auch sehr schnuckelig und toll eingerichtet und hat so viel praktischen Kram. Nach einer Dusche und 2 Doppelscheiben mit Light Frischkäse im Sandwich-Grill geht es für uns erst zum Café mit super Aussicht, wo schon Lisa ungeplant sitzt. Mit Bert sind wir dann 4, der auch in unserem Hostel ist. Da sitzen wir mit Meeresblick und haben lustige Unterhaltungen, viel auch über Sprache, nachdem wir auf dem Weg schon was über Sloweniens Geschichte gelernt haben. Das ist sehr lustig und pünktlich zum zu wolkigen, aber sehr lilanen Sonnenuntergang gehen wir raus und verabschieden uns von Lisa, die nach Sagres muss. Danach wir schnell eingekauft, es gab sogar Soja chunks. So kochen wir mit Bert und machen uns ein feines Nudeln mit Tomatensoße Abendessen. Wir reden noch mit Anna und Bert länger am Tisch und haben viel Spaß an den Themen und wieder der Sprache. Bald geht es ans aufräumen und alle machen sich langsam bettfertig, ich schreibe noch Tagebuch. Na dann, na stravje.

Portugal Tag 5

08.03.2026
Der Schlaf war auch gut zum Glück. 9 Stunden oder so. Ohne Frühstück verlassen wir das guest House und gehen Einkaufen und zu dem vorgeschlagenen Café, wo wir Pastéis de Nata (Plural von Pastel de Nata) und Cappuccino konsumieren und dann auch noch einen Käsesandwich für mich und 2 Butterbrote für Lea. Die Mini Quiche nicht zu vergessen. Da lernen wir auch von den Sanitätern, dass der Plural von Pastel de Nata halt Pastéis de Nata ist. Bald gehen wir los, wir haben uns auch schon entschieden das kleine Fährboot zu nehmen und 4 km zu sparen, sodass wir 11 laufen hehe. Es wird also entspannt. Das war auch der der Fall, wieder längere Passagen am Strand, ein paar Wege durch Busch- und Bambuswälder später machen wir bei 6 km schon Pause. Es gibt pappiges Brot mit Pesto, der Ausblick ist aber super. Es wird wieder Schiefer (also schieferiger die Klippen) und sonniger. Wir sind froh, dass es erst März ist, es ist so nämlich schon tierisch warm in der Sonne. Aber Anti-Ageing Sonnencreme, Kappe und Sonnenbrille regeln. Um zum Strand zu können, mussten wir 2 mal hoch und runter klettern, an ziemlich matschigen Stellen, wo die Treppen halb weggespült wurden. Das schaffen wir aber und es ist sehr abenteuerlich und macht Spaß. Zwischendurch treffen wir Kyle, Christoph und Julia wieder, die waren auch auf unserem Boot. Wir kommen an einem vorgelagerten Berg oder kleiner vorbei, in dem Schwalben in der abgebrochenen Wand leben, das ist richtig cool und ich sehe einen sehr grünen Schmetterling. Die Luft riecht entweder nach Meer, Sand oder Kiefern und wenn wieder die gelben Pömmelblüten von diesem einen Baum da sind auch nach Blumen. An denen erfreuen ich mich auch sehr muss ich gestehen. Die Teile im Inland sind genau so cool wie die anderen, die Botanik ist einfach soo schön. Gegen Ende schauen wir uns noch mal länger das Meer an und den Fischer, der auf einer sehr kleinen steinigen Insel in den tosenden Wellen fischt, Bier trinkt und Zigarette raucht. Einfach unfassbar cool der Mann. Da lassen wir auch ein Foto von uns machen. Nach ein bisschen Feldweg sehen wir schon das etwas heruntergekommene weiße Gebäude unserer Jugendherberge und haben schlimme Vorahnungen. Die Rezeption sieht aber ganz nett aus und die Frau da auch. So gehen wir während das Frauenzimmer (haha) noch geputzt wird auf ein Käffchen im Supermercado in die „Stadt“ die so groß ist, dass man ungefähr alle Wandernden wiedersieht und an der Richtung in die die laufen festmachen kann, wo die übernachten. Nach dem Einchecken kochen wir schnell, essen die Hälfte der Nudeln mit Bohnen-Tomatensauce und schreiten schnell ans Meer, um den Sonnenuntergang zu verpassen. Die Wolken waren leider schneller. Trotzdem ist der Himmel schön bunt. Wir sind am Strand und essen Chips und finden die Beach Bar mit Meeresblick sehr cool. Den haben wir aber auch auf der schrägen Rampe, auf der wir sitzen. Wir sitzen ein bisschen, dann rennen wir am Strand lang und ich mache meine Hose nass beim Versuch nur im Wasser zu stehen, ohne meine Hose nass zu machen. Als es dunkel wird gehen wir zurück, um geduscht die zweite Hälfte zu essen. In der Küche sind auch exakt unsere beiden Zimmer und wir kommen ins Gespräch. Vor allem mit Bert, Lisa und Anna, die heute zusammen gegangen sind. Das ist sehr witzig und ich esse noch 2 Portionen Nudeln. Dann spielen wir Karten und lachen über die Dunstabzugshaube und die termofor auf slowenisch. Es ist so ein belebter Abend und wir haben viel Spaß und sehen uns ja beim Frühstück in 8 Stunden wieder.

Portugal Tag 4

07.03.2026
So, nicht allzu spät (oder früh) wird aufgestanden, es sind aber schon alle weg, außer Julia aus Tschechien. Wir essen unsere Haferflocken, lassen uns von dem Host über die kommenden Etappen mit Karte informieren und machen uns auf, um beim Supermarkt essen und beim Orient Laden ein Handtuch zu kaufen. Das ist beides sehr erfolgreich und wir gehen bald mit Komoot los und treffen noch in Porto Covo eine Dreiergruppe von Frauen aus Deutschland. Und dann wandern wir halt. Die Landschaft ist wunderschön, das Meer ist die ganze Zeit auf unserer rechten Seite und wir sehen sowohl Steilklippen, als auch seichte Strände. Es ist ein bisschen bewölkt aber nicht zu heiß oder kalt und die Rucksäcke drücken nicht zu sehr. Wir können einige Passagen direkt auf dem Strand laufen, auf Komoot sieht es aus als wären wir im Wasser. So kann man die Steilklippen auch mal von unten beobachten, was sehr beeindruckend ist. Außerdem sind die Wellen riesig und sehen in der Ferne aus, wie galoppierende Pferde. Die Luft ist super frisch und ein bisschen diesig von Meer. Wir müssen ein paar Mal runter zum Strand und dann auch wieder hochklettern, aber alles ohne Probleme. Die Aussicht ist wirklich so atemberaubend schön, es ist links auch sehr gut begrünt mit vielen Sukkulenten und Blumen, die ich fleißig fotografiere. Sonst sind da flache Büsche oder so Bambus Wälder. Wir kommen wieder an vielen Bächen vorbei, aber ohne größere Schwierigkeiten. Der Boden ist leider öfters sandig, sodass wir mit Pausen und so gut 8 Stunden brauchen, 4,5 davon laufen wir. Wir machen 3 Pausen und essen unser Brot mit Pesto mit einer Aussicht, wow. Aber die Sonne kommt doch noch raus und es ist sehr schön. Wir haben keinen Strand in den Schuhen, genug Essen und Trinken mit und es läuft. Am Anfang laufen wir noch ein bisschen mit Julia vom Frühstück, aber nicht lange, als sie Pause macht gehen wir weiter. Wir kommen auch am Castello Covo oder so vorbei, einer alten Burg, auf die wir kostenlos drauf kommen, um noch mehr die Aussicht zu genießen. Auch sehe ich die Ruinen einer Festung auf einer kleinen, vorgelagerten Insel, die ich sehr cool finde. Die Klippen sind zum Teil sandige Erde, zum Teil Schiefer und zum Teil so Vulkangestein, das ganz ausgefranst abgenutzt ist. Sehr cool. Sonst sehen wir noch so eine vorgelagerte Felsnadel, die locker 40-60 m hoch ist und auch unfassbar cool aussieht. Unsere Füße tuen auf den letzten Kilometern weh, aber wir schaffen es, wenn auch mit etwas hungriger/genervter Ruhe am Ende. Da nähern wir uns dann Villa Nova de Milfontes, kommen an der Rua dos Coitos vorbei und kommen mit unserem frischgekauften Einkauf bei Raminhos Guesthouse an, in dem uns die nette Besitzerin erklärt, das es natürlich keine Küche gibt, völlig klar. Das ärgert mich und die Stimmung ist kurz kacke, dann duscht Lea aber und wir essen Chips zum Abendbrot und gehen einfach früh schlafen mit wenig Hunger. Den ganzen Einkauf (4-5kg) tragen wir morgen einfach mit. Die dusche war wenigstens richtig nice.

Portugal Tag 3

06.03.2026
Ich sitze gerade in Porto Covo am Ofen, aber fangen wir mal heute morgen an. Wir haben wieder unsere Haferflocken gefrühstückt, heute aber mit Wasser. 🙁 Dabei haben wir uns wieder ein bisschen mit dem alten Iren unterhalten. Der ist wirklich cool. Dann haben wir schnell unsere Sachen gepackt und haben uns in das beige Café neben dem Hostel gesetzt. Da haben wir auch sehr fruchtigen und leckeren Kaffee getrunken und dann festgestellt, dass wir schon fast zum Busbahnhof müssen. Also hat Lea schnell ihre Sachen geholt und los ging es. Am Busbahnhof da hatten wir noch kurz Angst, dass der Bus 12 Minuten zu früh abfährt, er ist aber nur in die Einsteig-area gefahren. Kurzer Schreck. Die Busfahrt war hübsch aber unspektakulär und irgendwann waren wir in Sines. Da haben wir nach dem Einkaufen festgestellt, dass unsere Tour aber erst 7 km nach Sines losgeht. Das hieß dann, dass wir heute 17 anstatt 10 km laufen. Start um 15:30 Uhr oder so. Dabei haben wir uns auch an der Google-Route und nicht an der Komoot-Route orientiert, was zur Folge hatte dass wir den kurzen Weg an der Bundesstraße genommen haben. Da sind wir entweder basically auf dem Standstreifen dieser Straße gegangen, oder am Sicherheitszaun neben der Erdgasförderungsanlage. Das hat sich gleichermaßen illegal angefühlt und es hat uns sehr gefreut, als diese 6 km vorbei waren. Da ging dann eine kleine Straße und gelegentliche Wanderwege los. Das war deutlich entspannter. Da hat es dann auch angefangen schön zu werden, man konnte das Meer, die Klippen und die Strände sehen. Die Wege waren ganz gut, ab und zu aber sehr sandig und dementsprechend schwierig zu gehen. Aber raus aus dem Industrieteil zu sein war so schön und die Natur halt auch. Der Nieselregen nicht so. So sind wir sehr schnellen Schrittes Richtung Porto Covo gelaufen, um nicht in der Dunkelheit anzukommen. Das hat erstaunlich gut funktioniert, auch wenn wir zwei, drei Mal über kleinere Bäche springen mussten und einmal eine eingebrochene Straße umgehen muss. Schon ein sehr ereignisreicher erster Tag. Dafür wurden wir ganz am Ende kurz vor der Stadt mit sooo einem schönen Sonnenuntergang belohnt, der sich in den tosenden großen Wellen wiedergespiegelt hat. Da standen wir kurz fünf Minuten und haben das einfach nur bewundert. Das war wirklich so crazy. Dann wurde schnell weitermarschiert, eingekauft und das Hostel bezogen. Das ist eigentlich nur ein größeres Haus mit einigen Zimmern, in den verschiedenen Wanderer:innen schlafen. Da waren schon einige Leute am Essen auch aus Deutschland. Wir sind dann erstmal angekommen und haben Dinkelnudeln mit Tomaten Tofu-Soße gemacht, was erstaunlich lecker war. Ein bisschen wurde auch geredet und sich über die schmerzenden Körperteile unterhalten, dann hat sich Lea aber hingelegt und ich Tagebuch geschrieben. Ah, ich habe auch mein Handtuch in Lissabon vergessen und muss mir morgen ein neues kaufen. So ein Mist.

Portugal Tag 2

05.03.2026
Gegen 8:30 Uhr oder so sind wir dann aufgestanden und haben unsere Haferflocken mit Nüssen und Orange Frühstück zubereitet. Das war erstaunlich lecker und wir haben beide eine erstaunlich große Portion geschafft. Dabei haben wir uns in einer Runde mit ungefähr fünf Deutschen über unsere Urlaube unterhalten. Das war sehr cool. Wir sind danach los zum Platz de comercao und haben die große leere Fläche bewundert und danach die nicht so große vollere Fläche im Humana. Da hat sich Lea sogar ein Langarm gekauft. Wieder von Hostel aus sind wir dann zum Startpunkt der Linie 28 gegangen, wo uns direkt eine 100m Schlange erwartet hat. Im Gespräch mit der freundlichen Ticket Frau hat sich rausgestellt, dass alle sitzen wollen. So konnten wir mit der ersten Bahn mitfahren und mussten halt stehen. War trotzdem sehr cool haha. Wir sind dann eine 20 Minuten Runde mit der getuckert und sind dann ziemlich direkt beim Café Taró ausgestiegen. Das ist wirklich so cool, da gab es so viel Kunst und so coole Möbel und so gute Kleidung und echt leckeren Kaffee und Kuchen. Der Kaffee war sehr fruchtig. Wir sind dann mit Laura noch weiter durch die Gegend spaziert und wollten eigentlich mit der 28 zurückfahren, wegen des Regens und der Uhrzeit waren die dann aber immer so überfüllt, dass wir am Ende den ganzen Weg zu Fuß gelaufen sind. Wir waren aber noch einmal auf einem anderen Aussichtspunkt und konnten wieder den Blick genießen, auch wenn es etwas diesig war. Wieder im Hostel haben wir uns von Laura verabschiedet, schnell Daal gekocht und gegessen, weil wir mit den Kanadierinnen und zwei Typen aus London in einer Bar verabredet waren, die Iago (Der Hostelbesitzer oder so) vorgeschlagen hat. So musste ich etwas schlingen, wir hatten dann aber noch knapp zwei Stunden in der Bar. Die Bar war so ein Innenhof im zweiten Stock, wo wir uns zum Glück in den überdachen Bereich ohne Nieselregen setzen konnten. Da haben wir dann so ein „wer würde eher“ Spiel gespielt, was wirklich sehr witzig war. Das war echt so ein schöner Abend und so eine lockere Runde und auf dem Rückweg haben wir uns noch sehr witzig weiter unterhalten. Es war richtig schade, als wir im Treppenhaus leise sein muss und Tschüss gesagt haben. So ist es nun mal. Dafür haben wir direkt unsere neuen Zimmer Nachbarinnen kennengelernt und mit denen noch kurz geflüstert. Dann ging es auch schon ins Bett.