Portugal Tag 10

13.03.2026
Gut erholt und nicht von den ganzen Schulkindern gestört wachen wir um 8 Uhr auf und es gibt Oatmeal with oat milk (wie immer, findet Bert). In unserem Hostel common Room macht es auch Spaß die zu essen. Heute steht ein bisschen Herumlaufen und Kaffee trinken auf dem Plan, vielleicht ja auch noch mal mit Bert und Anja. Los geht es zu der Brücke von dem Kumpel von Gustave, auf der man einen super Blick über den Douro hat und die Stadt. Es ist zwar ein bisschen bewölkt, aber dafür auch windig. Dann ging es durch kleine, steile Gässchen mit wechselnden Touristenanteilen zu dem Aussichtspunkt, den Paula und ich mal entdeckt haben. Der war dann ein wenig underwhelming, dafür war der Nächste, den wir von da aus gesehen haben schön. Gestern haben wir schon viele Cafés beim herumlaufen entdeckt und sind dann in Anschluss zu Einem gegangen, um uns da mit Bert zu treffen. Das war zwar sehr von Ausländern (nicht-Portugiesen) belegt, aber der Cappu war trotzdem ein Schmackofatz. Da kam Bert bald dazu und wir haben uns wie immer köstlichst unterhalten über unsere Sprachen, Länder und so. Anja kam dann sogar auch noch dazu und wir haben über unser anstehendes Essen beraten, beschlossen alle Ramen zu machen und wurden dann zu Anja und Bert zum Essen eingeladen. Beim Einkaufen hatten zwar alle ein Tief, nach dem Essen der Tofu-Por-Reis Kombi änderte sich das aber schnell und wir hatten super witzige Konversationen. Wir sind da dann auch spontan noch ziemlich lange geblieben und haben dann festgestellt, dass wir die Happy Hour in unserem Hostel verpassen werden, wenn wir nicht bald los gehen. Also haben wir in der Küche noch Kuchen mit Guavenfrosting aus Maisstärke gegessen, den Anjas Mitbewohnerin gebacken hat, der war wirklich lecker. Da haben wir dann noch mit den Mitbewohnis gequatscht, bis wir dann wirklich los sind. Im Hostel wurde sich nach dem Frischmachen und Ankommen des Bert eine Runde kleine Super Bocks gegönnt und dann noch eine. Anja wollte eigentlich mit Freundinnen zu einer Jazz Bar, ihre Freundinnen meinten aber es sei so lala. Also ist sie auch noch mit Bananenmuffins im Gepäck aufgeschlagen, bis wir im irgendwann plötzlich einsetzenden Regen zu einer Studibar gelaufen sind, die voll war. Also zu Bar Nummer 2. Da hat eine Gruppe Typen aus so einer Verbindung oder so Fado gespielt mit so mittelalterlichen Gitarren, das war schon cool auch. Wir waren leider alle sehr müde und ein bisschen hungrig, sodass wir nicht viel geredet haben, es wollte aber auch niemand nach Hause. Also saßen wir bis Mitternacht zusammen und sind dann wieder zu Trindade gegangen, um uns wieder da zu verabschieden. Ahh nein man, wahrscheinlich sehen wir die dann erstmal einige Jahre nicht wieder. So Schade, es macht echt Spaß mit denen. Sehr müde geht es dann für mich um 2 Uhr ins Bett.

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