Portugal Tag 11

14.03.2026
Und um 8 Uhr wieder raus. Schade. Der Wecker lief auch zu lange und ich habe zu tief geträumt. Frisch geduscht gab es dann verwässerte Haferflocken mit ein bisschen Apfel. Lecker schmecker. Dann musste sich auch um ein kleines Problemchen gekümmert werden: wie transportiert Lea alle Kleidung, ohne die Maße zu überschreiten? Nun, 4 Jacken tragend und mit prallem Rucksack beantwortet sich die Frage von selbst. Hoffentlich. Das hat seine Zeit in Anspruch genommen und so sind wir um 10 Uhr zu dem Gatter Café (Gather) gegangen, um den ersten Chino zu zünden. Der war lecker und es gab viel Kunst im Café und coole Outfits der Bedienungen, die man sich anschauen konnte. Am ersten Tag haben wir allerdings noch ein anderes Café mit coolen silbernen Stühlen gesehen, also mussten wir die letzten 1,5 Stunden noch wo anderes verbringen. Sehr nass werdend ging es also zu besagtem Café, was weniger Kunst, aber mehr Platz und Kuchenauswahl bietet. Da wird dann ein Matcha Latte und Chai bestellt und Bananenbrot für 2€, super günstig einfach. Gegen den aufkommenden Hunger auch durchaus effektiv. Bert kommt in seinem zwergmachenden Regencape auch noch auf einen Filterkaffee dazu und Anja sogar auch noch, um mit uns zur Metrostation zu gehen. Einkaufen tun wir nicht mehr, um ein bisschen mehr Zeit mit den beiden zu haben. An der Metrostation machen wir endlich noch ein Foto mit der Analogkamera, die ich die letzten Tage immer vergessen habe. Dann stehen wir auch schon am Bahnsteig und müssen uns dieses Mal wirklich zum letzten Mal verabschieden. Es macht diesmal auch nicht mehr Spaß als letztes Mal, aber Bert sieht wenigstens so aus, aus ob er das auch schade findet. Also drehen wir uns noch ein Mal um uns schon ist der Zug abgefahren. Wir steigen in Trindade um, um in den zum Flughafen zu kommen. Da haben wir ein bisschen Schiss, dass unsere Gepäckstücke zu groß sind, das Einsteigen verläuft aber genau so entspannt, wie die Security Checks. Wir essen noch schnell was, schreiten zum Gate und auf geht’s. Wieder keine großen Turbulenzen, aber schöne bunte Wolken und ein Sonnenuntergang aus dem Flugzeug. Nach der Landung in Köln wird sich bald in den Zug gesetzt und die deutsche Bahn fühlt sich viel zu alltäglich an. Wir überlegen, wie wir diesem wunderbaren Urlaub den Platz in unserem Kof geben können, den er verdient. Beim Gähnen (natürlich) fießt eine damit nicht zusammenhängende Träne.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.