Portugal Tag 9

12.03.2026
Final aufgewacht wurde in Porto, wo wir die letzten drei portugiesischen Tage verbringen werden. Darauf freue ich mich schon sehr. Da wir um 6 Uhr angekommen sind, hat noch nicht viel geöffnet und wir fahren zu einer Confeitaria, die ich mir eh schon gespeichert habe. Die war dann warm, trocken und gemütlich und das Rühreibrot und der Kaffee waren auch lecker. Da wurden schon mal Fotos ausgetauscht und über uns geredet und den Urlaub. Das war super. Und wir konnten auf Toilette gehen, spitze. Die Zeit ging dann doch schnell rum und wir haben ein bisschen vergessen, wie ranzig und müde wir uns fühlen. Also wurde sich motiviert zu ein paar Secondhand Shops auf gemacht, die Lea rausgesucht hat. Einer war so ein Möbelladen, der sehr groß war und nicht sehr gut beleuchtet, wodurch viele sehr coole alte Möbel und auch ein paar creepy Krankenhausbetten aus den 50ern gefunden wurden. Das hat uns viel Spaß gemacht, auch wenn wir bei der einen Kleiderstange leider nichts gefunden haben. Der Zweite war ein bisschen ramschig, hatte aber eine Menge vielversprechend aussehende Sachen und so hat Lea „nur“ zwei Jacken und zwei Hosen und ich ein paar Loafer und ein paar parachute Pants gefunden. Das Stöbern war auch an sich schon ein Erlebnis. Dann haben wir an einer Kreuzung schnell noch pappiges Brot mit Pesto gegessen und weiter ging es. Unser allgegenwärtiges Pesto war auch bei den anderen Mitwandernden bekannt. Bei dem ganzen Herumlaufen haben wir schon sehr zahlreich hippe Menschen entdecken können, unter anderem eine Oma um die 80 im grau abgestimmten Wolloutfit mit schwarzen Airforce. Haha. Bald hatten wir dann genug und sind noch eine Kirche und eine U-Bahn Station mit schönen blauen Fliesen angucken gegangen, um dann zum Start der Rezeptionsöffnungszeiten im Travel and Live Hostel aufzuschlagen. Die waren nicht erreichbar und so sind wir einfach in die unbeschriftete aber offene Tür in der Innenstadt gegangen. Mit ein bisschen Warten und Klingeln ließ sich zur Rezeption durchkämpfen, wo wir einchecken konnten. Im Zimmer haben wir direkt an mehreren Stellen ordentlich Schimmel an der Decke entdeckt, es roch auch sehr nach Duftstäbchen. Das war ekelig. Der Schimmel war auch richtig fluffig. Also mussten wir überlegen, was wir machen wollen und haben uns für neu buchen entschieden. Dafür habe ich mich überwunden die Rezeption nach einem Refund zu fragen, was die mit viel zu wenig Zucken gemacht haben. Danach habe ich schnell die Frühlingsrollen aus dem Supermarkt gegessen, um nicht noch schlechtere Laune zu bekommen. Also haben wir das Geld wieder und gehen jetzt ins Nice Way Hostel. Das hat uns zwar einige Zeit gekostet, es hat aber alles geklappt. Das neue ist sehr schön und die Zimmer ordentlich und groß und die nervigen Engländer waren auch nicht da. Das war alles sehr schön. Und es war sauber. Also haben wir wieder schnell Nudeln mit Bohnen gekocht und waren danach beim Humana, damit Lea sich Schuhe kaufen kann, die nicht oben bei jedem Schritt super dolle weh tun. Das hat geklappt. Dafür ist sie dann, immerhin ohne Flipflops, zu spät zu unserem Treffen mit Bert und Anja gekommen, seiner Schwester. Zusammen wollen wir uns den Sonnenuntergang anschauen. Super entspannt die beiden und sie ist auch voll offen :). Wir gehen 20 min durch die Stadt und ein paar schöne Konvos später sind wir am Jardins do Palácio de Cristal angekommen, wo man von 5 verschiedenen Punkten aus den Sonnenuntergang über dem Meer und dem Fluss sehen kann. Die haben wir da ausgecheckt und uns den Sonnenuntergang halt angeschaut. Und die Pfauen auch. Im Anschluss sind wir noch zum Fluss runter geschlendert und haben einen kleinen Spaziergang gemacht, um uns bei Trindade Tschüss zu sagen. Das war schon sehr schade, auch wenn wir uns morgen vielleicht wieder sehen. Ich mag die beiden echt gerne und wir hatten wirklich eine schöne und lustige Zeit. Nach einem fixen Einkauf geht es auch schon ins Bettchen.

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