
11.03.2026
Ich bin sehr gut ausgeruht von meinem Wecker erst um 8 Uhr aufgewacht, Alex Lukas und Lea waren da zumindest noch im Bett. Danach gab es bald wieder Haferflocken mit Orange und Apfel und Nüssen und wir haben beim Frühstück sehr locker mit Lea und Martha gequatscht (deren Namen wir erst deutlich später rausfanden). Das war sehr entspannt, bis Alex von seinem letzten Trail erzählen musste. Na, ich war wenigstens schon fast fertig. Lea und ich haben dann wieder viel länger gebraucht als alle anderen und so sind wir nach dem Pastel de Nata Kaufen (sehr zur Unzufriedenheit der Mitarbeiterin auf portugiesisch) erst um 10:30 Uhr oder so losgekommen. Aber wir sind. Die andere Seite des Flusses ließ sich deutlich besser herunter laufen und wir waren schnell am Meer, wo Lukas, Gabriel und Helen (eine ~70 Jährige Kanadierin) schon am wandern waren. Den Dreien haben wir uns ziemlich lange angeschlossen. Mit denen wurde dann durch eine Schlucht, die sehr schmale, steile, schotterige Serpentinen als Weg hatte, an die Klippe und bis zur Aussichtsplattform, bevor es final ins Inland ging, gewandert. Das war ein wahres Erlebnis und Lea und ich fanden es sehr cool, dass Helen da die 60 Meter oder so einfach mit runter und wieder hochgeklettert ist. Die hat mit Lukas und Gabriel auch so eine lustige Dynamik. Auf dem Weg haben wir wieder zahlreiche beeindruckende Klippen gesehen und die verschiedenen Gesteinsschichten bewundert, alles bei sehr sonnigem, aber nicht zu heißen Wetter. Es wurde noch ein letztes Mal sehr intensiv die Meeresluft eingeatmet und wir mussten feststellen, dass die von Bert vorgeschlagene Badestelle sich in Odeseixe befindet und es jetzt keine gute Badestelle mehr gibt. Und wir waren dann ja auch schon am Ende der Küstenstrecke. Also haben wir nach Überlegungen weiter die Beine in die Hand genommen und haben bald zu den deutschen 3 aufgeschlossen, die nur noch 2 waren. Lisa und Jana nämlich. Lea wollte die eigentlich überholen und wieder zu unserer Gruppe aufschließen, ich war aber in Redelaune. So wurde sich vorgestellt und über die Wanderung geredet, was sehr unterhaltsam war. Dann wurde es ruhiger, 10/11 Kilometer waren geschafft und bald sollte so eine Patisserie auf Portugiesisch kommen. Jetzt auch nur noch Straße. Also laufen alle bei bestem Wetter a.k.a. brühender Sonne aber wenigstens ein bisschen Wind ruhig weiter. Lea und ich ziehen am Ende ein bisschen davon und kommen so vor der 15 Leute Schlange an. Wir Wanderer:innen fluten regelrecht den Laden und der Mann aus dem Restaurant von gestern erkennt uns. Es gibt für alle andere Sachen, die hatten sogar Pizza und Sandwiches. Für Lea und mich aber nur Pastéis de Nata und Kuchen und Kaffee. Danach wurde Brot mit Pesto gegessen. Wir sind alle sehr fertig und die Füße anderer sind wohl sehr wund und so und es werden sogar Schmerztabletten genommen. Irgendwann raffen sich alle auf und es geht auf die letzten 8 km. Da habe ich mit Lukas über mein Studium und mit Gabriel über invasive Pflanzen geredet. Ach ja, so cool. Mit Gabriel habe ich bald Abstand aufgebaut und wir haben über alles mögliche geredet. Auch über den Kristallmarathon in einem Bergwerk nächstes Jahr, vielleicht mache ich den ja. Wir haben dann Lea und Martha wieder getroffen, wie im Café schon. Mit denen haben wir in der Dorfeinfahrt noch über Hunde, Katzen und Ratten geredet und was man lieber mag. Und die süßen Schafe links angeschaut. Da waren dann auch Lisa und Jana wieder da. So hat sich langsam eine größere Gruppe gebildet, die sofort festgestellt hat, dass sie sich heute auflöst. Also wurde sich nach einiger Zeit in ein Café in der Sonne gesetzt und über das Laufen geredet. Das war schon sehr schön, es wurde sich dann aber entschieden weiter in das Hummus Restaurant zu gehen. Da sind dann noch mehr dazu gekommen und wir waren dann Lukas, Christoph, Lea, Martha, Anna, Anne, Gabriel, Christoph und noch eine. Das war einfach so eine tolle und wholesome Runde und es hat richtig Spaß gemacht. Und der Hummus und die Falafel waren wahrscheinlich die besten, die ich je hatte. Das war so ein toller Abschluss, ich hoffe das Analoggruppenfoto ist was geworden. Irgendwann mussten Anne, Lea und ich dann los in den Bus nach Lagos. Der war dann zu spät, es hat aber alles geklappt. In Lagos saßen wir noch 1 h und dann kam auch schon der 9 h Flixbus. Nach 3 mal Umsetzen war ich dann neben Lea und es wurde die Nacht über intervallgeschlafen. Toll.