Portugal Tag 7

10.03.2026
Ich muss leider auf Klo, also geht es um 7:20 Uhr aus dem Bett und ich hänge schon mal meine Sachen ab. Meine Socken sind leider noch nass. Dann gibt es wieder Haferflocken mit Obst zum Frühstück und wir setzen uns zusammen an den Esstisch, Anna isst bei uns mit. Dann machen sich alle deutlich schneller fertig als ich und als alle raus sind, ist mein Rucksack fast gepackt. Beim Frühstück hat der Hostelbesitzer wieder gut was erzählt. Dann holt Lea uns und noch 2 Pastéis de Nata und wir chillen mit Bert, bis er seinen Sandwich gegessen hat. Dann geht es los und wir treffen direkt Alex und wandern zu 4. die Klippe hoch. Wir bleiben auch dazu den ganzen Tag zusammen, was schön war. Heute waren wieder ein paar Waldpassagen dabei, in denen es nicht so windig war, wie sonst. Es war nämlich nicht mehr regnerisch, aber leicht bewölkt mit Sonne zwischendrin und viel Wind, zum Glück vom Meer kommend. Heute sind nicht so heftige Kletterpartien dabei, es geht aber doch viel hoch und runter. Das ist aber ertragbar, weil wir ab so 6 km so viel Pause machen, dass wir fast gar nicht zum Laufen kommen. Erst eine Pastel de Nata Pause, dann Mittagspause, dann Kaffeepause und zwischendurch immer wieder Fotopausen, beide machen ja Fotografie. So ist es eigentlich ganz entspannt, nach noch einmal einer Stunde auf der Straße ins Inland nach Odeseixe laufen bin ich aber sehr fertig. Die Kaffeepause war unglaublich, wir haben in einem fast leeren Café in einem kleinen Dorf mitten an der Klippe Cappuccino für wenig Geld getrunken und dabei die Aussicht mehr als genossen. Wieder die Klippen sehen und die verschiedenen Schichten Stein und wie die übereinanderliegen und wie die gefaltet sind, wow. Außerdem habe ich heute noch mal sehr bewusst die vielen Blumen bewundert und gerochen und auch die anderen Pflanzen, insbesondere wenn die cool im Stein gewachsen sind. Das habe ich auch alles fotografiert. Bert hat sich da eher auf die Störche fokussiert, da sind wir einige Male an Storchennestern, die direkt auf der Spitze von gefühlt 40 m hohen pyramidenartigen Felsbrocken lagen, vorbeigekommen. Das war sehr beeindruckend und er hat sogar ein paar fliegende Störche einfangen können. Mit Bert kann man sich sehr gut lustig unterhalten, was wir auch viel gemacht haben. Sonst sind wir noch an einem Rinnsal vorbeigekommen, dass das Potential zum Mini-Wasserfall hatte. Der Wind hat das aber alles hochgepustet und so wurden Wasserwolken draus, das sah von weitem einfach aus wie Rauch. Gegen Ende haben ich dann versucht wieder ein perlmuttfarbenes Schneckenhaus mit der rot-weißen Streifung zu finden, da war aber nur 1 was ok war. Trotzdem cool. Und ich habe noch einen 97% kugelförmigen Kiefernzapfen gefunden, der mich auch sehr glücklich gemacht hat. Auf der Geraden letzten Strecke waren wir wieder zu 4. und die Sonne kam noch mal raus. So war der langweilige Weg wenigstens sonnig. Das Hostel ist wieder sehr süß mit hübscher Küche und Wohnzimmer, da waren wir aber wenig drin, weil es direkt nach dem Ankommen mit einem Kokosnusswasser für mich mit den anderen hoch zur alten Mühle ging, um den Sonnenuntergang zu sehen. Anna haben wir dann aus dem Hostel noch mitgenommen. Der war auch bis relativ spät gut sichtbar, dann kam aber der Berg. Uns wurde dann so kalt, dass wir einkaufen gegangen sind. Lea und ich haben uns auch noch mit Bert und Alex zum Abendessen im Ao Largo verabredet, wo Burger gegessen wurden, die abgesehen von einem etwas weichen Patty sehr lecker waren. Wir haben uns schön über Wandern und Croatian Beaches unterhalten, was wegen Berts Akzent sehr lustig war. Wieder am Hostel mussten wir dann tschüss sagen, auch wenn wir Bert vielleicht in Porto noch mal treffen. Ah schade (das tschüss sagen). Im Zimmer habe ich noch ein wenig mit Lukas geredet, den wir auch schon auf der Wanderung getroffen haben, was nice war.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.