Portugal Tag 4

07.03.2026
So, nicht allzu spät (oder früh) wird aufgestanden, es sind aber schon alle weg, außer Julia aus Tschechien. Wir essen unsere Haferflocken, lassen uns von dem Host über die kommenden Etappen mit Karte informieren und machen uns auf, um beim Supermarkt essen und beim Orient Laden ein Handtuch zu kaufen. Das ist beides sehr erfolgreich und wir gehen bald mit Komoot los und treffen noch in Porto Covo eine Dreiergruppe von Frauen aus Deutschland. Und dann wandern wir halt. Die Landschaft ist wunderschön, das Meer ist die ganze Zeit auf unserer rechten Seite und wir sehen sowohl Steilklippen, als auch seichte Strände. Es ist ein bisschen bewölkt aber nicht zu heiß oder kalt und die Rucksäcke drücken nicht zu sehr. Wir können einige Passagen direkt auf dem Strand laufen, auf Komoot sieht es aus als wären wir im Wasser. So kann man die Steilklippen auch mal von unten beobachten, was sehr beeindruckend ist. Außerdem sind die Wellen riesig und sehen in der Ferne aus, wie galoppierende Pferde. Die Luft ist super frisch und ein bisschen diesig von Meer. Wir müssen ein paar Mal runter zum Strand und dann auch wieder hochklettern, aber alles ohne Probleme. Die Aussicht ist wirklich so atemberaubend schön, es ist links auch sehr gut begrünt mit vielen Sukkulenten und Blumen, die ich fleißig fotografiere. Sonst sind da flache Büsche oder so Bambus Wälder. Wir kommen wieder an vielen Bächen vorbei, aber ohne größere Schwierigkeiten. Der Boden ist leider öfters sandig, sodass wir mit Pausen und so gut 8 Stunden brauchen, 4,5 davon laufen wir. Wir machen 3 Pausen und essen unser Brot mit Pesto mit einer Aussicht, wow. Aber die Sonne kommt doch noch raus und es ist sehr schön. Wir haben keinen Strand in den Schuhen, genug Essen und Trinken mit und es läuft. Am Anfang laufen wir noch ein bisschen mit Julia vom Frühstück, aber nicht lange, als sie Pause macht gehen wir weiter. Wir kommen auch am Castello Covo oder so vorbei, einer alten Burg, auf die wir kostenlos drauf kommen, um noch mehr die Aussicht zu genießen. Auch sehe ich die Ruinen einer Festung auf einer kleinen, vorgelagerten Insel, die ich sehr cool finde. Die Klippen sind zum Teil sandige Erde, zum Teil Schiefer und zum Teil so Vulkangestein, das ganz ausgefranst abgenutzt ist. Sehr cool. Sonst sehen wir noch so eine vorgelagerte Felsnadel, die locker 40-60 m hoch ist und auch unfassbar cool aussieht. Unsere Füße tuen auf den letzten Kilometern weh, aber wir schaffen es, wenn auch mit etwas hungriger/genervter Ruhe am Ende. Da nähern wir uns dann Villa Nova de Milfontes, kommen an der Rua dos Coitos vorbei und kommen mit unserem frischgekauften Einkauf bei Raminhos Guesthouse an, in dem uns die nette Besitzerin erklärt, das es natürlich keine Küche gibt, völlig klar. Das ärgert mich und die Stimmung ist kurz kacke, dann duscht Lea aber und wir essen Chips zum Abendbrot und gehen einfach früh schlafen mit wenig Hunger. Den ganzen Einkauf (4-5kg) tragen wir morgen einfach mit. Die dusche war wenigstens richtig nice.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.