
08.03.2026
Der Schlaf war auch gut zum Glück. 9 Stunden oder so. Ohne Frühstück verlassen wir das guest House und gehen Einkaufen und zu dem vorgeschlagenen Café, wo wir Pastéis de Nata (Plural von Pastel de Nata) und Cappuccino konsumieren und dann auch noch einen Käsesandwich für mich und 2 Butterbrote für Lea. Die Mini Quiche nicht zu vergessen. Da lernen wir auch von den Sanitätern, dass der Plural von Pastel de Nata halt Pastéis de Nata ist. Bald gehen wir los, wir haben uns auch schon entschieden das kleine Fährboot zu nehmen und 4 km zu sparen, sodass wir 11 laufen hehe. Es wird also entspannt. Das war auch der der Fall, wieder längere Passagen am Strand, ein paar Wege durch Busch- und Bambuswälder später machen wir bei 6 km schon Pause. Es gibt pappiges Brot mit Pesto, der Ausblick ist aber super. Es wird wieder Schiefer (also schieferiger die Klippen) und sonniger. Wir sind froh, dass es erst März ist, es ist so nämlich schon tierisch warm in der Sonne. Aber Anti-Ageing Sonnencreme, Kappe und Sonnenbrille regeln. Um zum Strand zu können, mussten wir 2 mal hoch und runter klettern, an ziemlich matschigen Stellen, wo die Treppen halb weggespült wurden. Das schaffen wir aber und es ist sehr abenteuerlich und macht Spaß. Zwischendurch treffen wir Kyle, Christoph und Julia wieder, die waren auch auf unserem Boot. Wir kommen an einem vorgelagerten Berg oder kleiner vorbei, in dem Schwalben in der abgebrochenen Wand leben, das ist richtig cool und ich sehe einen sehr grünen Schmetterling. Die Luft riecht entweder nach Meer, Sand oder Kiefern und wenn wieder die gelben Pömmelblüten von diesem einen Baum da sind auch nach Blumen. An denen erfreuen ich mich auch sehr muss ich gestehen. Die Teile im Inland sind genau so cool wie die anderen, die Botanik ist einfach soo schön. Gegen Ende schauen wir uns noch mal länger das Meer an und den Fischer, der auf einer sehr kleinen steinigen Insel in den tosenden Wellen fischt, Bier trinkt und Zigarette raucht. Einfach unfassbar cool der Mann. Da lassen wir auch ein Foto von uns machen. Nach ein bisschen Feldweg sehen wir schon das etwas heruntergekommene weiße Gebäude unserer Jugendherberge und haben schlimme Vorahnungen. Die Rezeption sieht aber ganz nett aus und die Frau da auch. So gehen wir während das Frauenzimmer (haha) noch geputzt wird auf ein Käffchen im Supermercado in die „Stadt“ die so groß ist, dass man ungefähr alle Wandernden wiedersieht und an der Richtung in die die laufen festmachen kann, wo die übernachten. Nach dem Einchecken kochen wir schnell, essen die Hälfte der Nudeln mit Bohnen-Tomatensauce und schreiten schnell ans Meer, um den Sonnenuntergang zu verpassen. Die Wolken waren leider schneller. Trotzdem ist der Himmel schön bunt. Wir sind am Strand und essen Chips und finden die Beach Bar mit Meeresblick sehr cool. Den haben wir aber auch auf der schrägen Rampe, auf der wir sitzen. Wir sitzen ein bisschen, dann rennen wir am Strand lang und ich mache meine Hose nass beim Versuch nur im Wasser zu stehen, ohne meine Hose nass zu machen. Als es dunkel wird gehen wir zurück, um geduscht die zweite Hälfte zu essen. In der Küche sind auch exakt unsere beiden Zimmer und wir kommen ins Gespräch. Vor allem mit Bert, Lisa und Anna, die heute zusammen gegangen sind. Das ist sehr witzig und ich esse noch 2 Portionen Nudeln. Dann spielen wir Karten und lachen über die Dunstabzugshaube und die termofor auf slowenisch. Es ist so ein belebter Abend und wir haben viel Spaß und sehen uns ja beim Frühstück in 8 Stunden wieder.